album cover
Phoenix
323
Hip-Hop/Rap
Phoenix è stato pubblicato il 20 giugno 2014 da Kopfhörer Recordings come parte dell'album Alles leuchtet
album cover
Data di uscita20 giugno 2014
EtichettaKopfhörer Recordings
LinguaTedesco
Melodicità
Acousticità
Valence
Ballabilità
Energia
BPM86

Video musicale

Video musicale

Crediti

PERFORMING ARTISTS
Fiva
Fiva
Performer
COMPOSITION & LYRICS
Philipp Nykrin
Philipp Nykrin
Composer
Herbert Pirker
Herbert Pirker
Composer
Stephan Kondert
Stephan Kondert
Composer
Nina Sonnenberg
Nina Sonnenberg
Lyrics

Testi

Ausreisen, ausreißen, abschieben, rausschmeißen
Ansichten austreiben, Aussichten antreiben
Ausgaben anschreiben, wenn Einnahmen ausbleiben
Den Albtraum voraustreiben durch ewiges Aufbleiben
Kriegsnaben auszeichnen, Kummer gewöhnt sich
Nichts ist notwendig, aber vieles ist nötig
Erinnern verkrampft, doch Vergessen versöhnt nicht
Die Asche klebt noch an den Krallen des Phönix
4. Oktober, Terminal 1
Ich war viel unterwegs, doch bin nie weit gereist
Für mich als Europäer versprach Sonne und Meer
Den Abstand zu finden von dem, was mich ernährt
Doch Alltagsflucht bringt den Osten nicht näher
Tourismus ist nichts außer Fremdenverkehr
Fliegen, ein Ritt im trojanischen Pferd
Falschen Stempeln im Pass bleibt der Eintritt verwehrt
Mir erklärt sich der Zorn derer, die kämpfen wollen
Das Gift fließt durch Schlangen an Grenzkontrollen
Wer verstanden hat, zeigt sich verständnisvoll
Jeder wartet, als ob sich's nie ändern soll
Ich passiere die Blicke und beantworte Fragen
Daran wird sich nichts ändern in den kommenden Tagen
Offizielle, die mich aus dem Sandkasten tragen
Erklären mir die Welt, als wir durch Landschaften fahren
Ausreisen, ausreißen, abschieben, rausschmeißen
Ansichten austreiben, Aussichten antreiben
Ausgaben anschreiben, wenn Einnahmen ausbleiben
Den Albtraum voraustreiben durch ewiges Aufbleiben
Kriegsnaben auszeichnen, Kummer gewöhnt sich
Nichts ist notwendig, aber vieles ist nötig
Erinnern verkrampft, doch Vergessen versöhnt nicht
Die Asche klebt noch an den Krallen des Phönix
20. Mai, Terminal 1
Ich bin viel unterwegs, doch war nie weit gereist
Weil das Geld halt nie reicht und vielleicht auch aus Angst
Dass ich woanders was find, was ich hier schon nicht kann
Anfangs fühlt sich's an wie in den Urlaub zu fliegen
Deutsche kämpfen um Liegen, nicht um Perspektiven
Das Klischee ist längst an uns hängen geblieben
Wie hier das Fehlen von Alternativen
Wo sind Fragen und Hoffnung und Träume geblieben?
Menschen verlieren, um über Räume zu siegen
Ich möchte gern glauben, man könnt mit Glauben was schaffen
Nur führt "möchte gern glauben" zum Glauben an Waffen
Wachsam das Wachstum mit eisernen Wächtern
Man bleibt oft zu Haus, doch tanzt auf den Dächern
So vieles hier kann man noch nicht mal verschlechtern
Doch man ist nicht verbittert, man spricht von verbessern
Ausreisen, ausreißen, abschieben, rausschmeißen
Ansichten austreiben, Aussichten antreiben
Ausgaben anschreiben, wenn Einnahmen ausbleiben
Den Albtraum voraustreiben durch ewiges Aufbleiben
Kriegsnaben auszeichnen, Kummer gewöhnt sich
Nichts ist notwendig, aber vieles ist nötig
Erinnern verkrampft, doch Vergessen versöhnt nicht
Die Asche klebt noch an den Krallen des Phönix
Written by: Herbert Pirker, Nina Sonnenberg, Philipp Nykrin, Stephan Kondert
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