album cover
Abstand
32
Pop
Abstand fue publicado el 2 de octubre de 2020 por Artistfy Music como parte del álbum Abstand - Single
album cover
Fecha de lanzamiento2 de octubre de 2020
SelloArtistfy Music
IdiomaAlemán
Melodicidad
Acústico
Valence
Bailabilidad
Energía
BPM133

Créditos

PERFORMING ARTISTS
Lucy van Kuhl
Lucy van Kuhl
Performer
Lars Redlich
Lars Redlich
Performer
COMPOSITION & LYRICS
Lucy van Kuhl
Lucy van Kuhl
Lyrics
Lars Redlich
Lars Redlich
Composer

Letras

Am anderen Ende der Tanzfläche
steht er im Schummerlicht,
ein Bild von einem Mann,
wow, dieses markante Gesicht!
Ich tänzele auf ihn zu,
auf einmal sind wir uns nah,
ich sehe ihn jetzt ganz deutlich
und denke: „Äääh, naja.“
Abstand hat auch was Gutes,
ein Hoch auf die Distanz!
Denkst du erst: Boah! Geil!
Hat es seinen Vorteil,
wenn Dus von Weitem genießen kannst
Abstandhalten ist grad in,
doch machte es schon immer Sinn.
Gefahr herrscht auf der Autobahn,
ohne Abstand aufzufahr'n.
Bei Waldemar, dem Nachbarshund
ist zu viel Nähe ungesund.
Ich setz' mich nie auf ein WC,
vor allem nicht im ICE.
Wie oft hat's mich schon umgehau'n
beim Griff in den Elektrozaun.
Und Fernbeziehung`n find ich gut,
ist Stefan weg, dann treff' ich Knut.
Abstand hat auch was Gutes,
ein Hoch auf die Distanz
zu viel Nähe ist gefährlich,
und hat auch - sind wir ehrlich,
oft ne krasse Penetranz,
sagt zum Fuchs die Gans.
Dieses Social-Distancing
ist im Grunde nicht mein Ding,
doch, das muss ich schon mal sagen,
hilft es mir an manchen Tagen.
Keine Angst mehr, schlimm zu stinken,
darf ja nur von Ferne winken.
Und ich kann zum Glück stattdessen
Döner mit Alles und Knoblauch essen.
Keine Wangenküsse mehr
vom Dreitagebart-Jean-Pierre.
Home Office ist echt n Segen
keine nervigen Kollegen.
Und, daran ist nicht zu rütteln,
nie mehr feuchtes Händeschütteln.
Abstandhalten ist vernünftig
und zwar mindestens einsfünfzig!
Abstand hat auch was Gutes,
auch wenn’s langsam damit gut ist:
Denn nach all der Zwangshygiene,
wochenlanger Quarantäne
sehn’ ich mich, ich kann nicht lügen,
sogar nach überfüllten Zügen.
Die Flasche wieder kreisen lassen,
mitten rein in Menschenmassen.
Einfach mal nen Fremden küssen,
ohne gleich zum Arzt zu müssen.
Hertha gegen Lissabon
live im Olympiastadion.
Statt auf Skype meine Oma im Ganzen seh’n
und endlich wieder tanzen geh’n.
Im Kino wieder kräftig kuscheln,
nicht mehr hinter Masken nuscheln.
Es wird Euch ja genauso geh’n,
wir wollen wieder Gesichter seh’n,
dass Hunderte ins Theater strömen
und wir endlich wieder Abstand vom Abstand nehmen!
Written by: Lars Redlich, Lucy van Kuhl
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