album cover
Furcht
album cover
Furcht fue lanzado el 12 de septiembre de 2026 por VERSVS como parte del álbum Fokus
ÁlbumFokus
12 de septiembre de 2026
Sello discográficoVERSVS
IdiomaAlemán
BPM115
Melodía
Nivel de sonidos acústicos
Valence
Capacidad para bailar
Energía

Letra

Im Flur klebt kalte Luft an der Haut, ein Name bleibt am Mund
Doch spröde, die Hände sind leer, doch etwas greift hinter dem Puls
Sitzt ein unruhiger Gast, jede Kerbe im Holz kennt sein Kommen
Jedes Knackensack bleibt nicht hier
Die Schränke wirken wie Zeugen mit stumpfen Zähnen und altem Geruch
Im Hals ein Knoten aus längst vergessenem Salz und unter der Haut läuft ein fremder Plan
Er sucht die Öffnung im eigenen Schweigen
Er zählt das Schaben im dunklen Gang
Ein dünner Rest von Mut wird kalt, wenn die Luft so nah ans Herz tritt
Noch ein Atemzug, noch kein Entkommen
Die Schatten werden lang und namenlos schwer
Ein leises Pochen, ein fremdes Versprechen
Das Innere kennt schon den nächsten Druck
Furcht bleibt nah, Furcht bleibt nah
Sie kennt den Weg, sie kennt den Schlaf
Furcht bleibt nah, Furcht bleibt nah
Bis alles still steht und wieder jagt
Am Rand vom Morgen steht das Glas schmutzig still
Darin ein Rest von Nacht, grau und bitter
Die Wände zeigen Flecken wie alte Gerichte
Als hätten Fingernägel dort lange gewohnt
Im Treppenhaus wartet ein Echo mit Hunger
Es frisst jeden Satz, bevor er warm wird
Das Hemd klebt schwer an der Brust
Als trübe der Körper ein fremdes Urteil
Aus dem Keller steigt ein Geruch nach Metall
Nach nassem Stein und verschlossenem Holz
Die Geräusche kommen in Stücken
Ein Stoß, ein Kratzen, ein kurzer Druck
Nichts ist sicher, nur dieses Tasten, das nie ein Ziel berührt
Und mitten im Nacken sitzt die Ahnung
Als wären nie alle Türen gezählt
Noch ein Atemzug, noch kein Entkommen
Die Luft wird eng und ungewohnt scharf
Ein leises Pochen, ein fremder Takt
Das Innere weiß schon, was folgen wird
Furcht bleibt nah, Furcht bleibt nah
Sie kennt den Weg, sie kennt den Schlaf
Furcht bleibt nah, Furcht bleibt nah
Bis alles still steht und wieder jagt
Im Magen liegt ein kalter Stein
Kein Name daran, nur Druck
Die Nacht zieht Fäden durch das Blut
Und jeder Faden will Besitz
Ein Schimmer von Morgen reicht nicht
Um das Tier im Kopf zu sättigen
Es wartet dort, wo das Ende kratzt
Still, geduldig, ohne Gesicht
Furcht bleibt nah, Furcht bleibt nah
Sie kennt den Weg, sie kennt den Schlaf
Furcht bleibt nah, Furcht bleibt nah
Bis alles still steht und wieder jagt
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