album cover
Immer
album cover
Immer foi lançado em 12 de setembro de 2026 por VERSVS como parte do álbum Fokus
ÁlbumFokus
12 de setembro de 2026
SeloVERSVS
Idiomaalemão
BPM122
Melodicidade
Acusticidade
Valence
Dançabilidade
Energia

Letra

Ein Gang, viel zu eng, viel zu leise
Tapetenmuster, altvergilt wie Narben an der Haut
Der Luft fehlt etwas, als hätte jemand eine Maus hier herausgerissen
Mein Schatten geht nicht mit mir, er bleibt an der Decke kleben
Streckt sich lang wie ein Messer, hinter mir ein Atem
Kein Körper, nur der Laut, so nah, dass er mir die Haare im Nacken sortiert
Jede Ecke kommt zu früh, jede Kurve sieht mich schon noch
Bevor ich sie ahne, die Stille trägt Geräusche
Gegossene Gerüchte, klein, aber sie treffen wie Glas
Ein Metallgeruch im Mund, als hätte ich an kalten Zähnen gekaut
Ich taste mich an der Tapete entlang, spüre Fäden, krumme Spuren
Als hätte jemand hier mit Fingernägeln Geschichten eingeritzt
Doch jede Geschichte endet dort, wo einer schweibt
Weil er direkt in meinem Nacken steht
Immer hinter mir, kein Gesicht, nur dieses Nahsein
Atme in mein Ohr, wie ein Wort, das ich nicht aussprechen kann
Immer hinter mir, kein Griff und doch gefangen
Wenn ich schneller geh, kommst du näher
Ein Fernseher flimmert im Nachbarzimmer, ohne Bild, nur graue Bewegung
Wie ein Mund, der stumme Pfähle formt
Aus der Küche tropft ein Wasserhahn in strengem Takt
Doch zwischen zwei Tropfen fehlt plötzlich Zeit
Da passt etwas rein, das nicht hierher gehört
Ein kleiner Laut, zu weich für Metall, zu hart für einen Traum
Ich öffne eine Tür und drehte nicht hindurch
Weil es schon nach mir aussieht da drin
Auf dem Boden laufen schmale Linien, Staub
Als wären Füße im Kreis gegangen, stundenlang
Bis sie sich ausradiert haben
Die Luft ist voll von Spuren, die keiner gemacht haben will
Parfümreste, altes Essen, lauwarmer Schweiß von jemandem
Der genau hier stand, genau in meiner Größe
Und immer dieses leise Lachen in der Ferne
Funk durch die Wände, wie schlechtes Signal
Kein Telefon, das klingelt
Nur ein Gedanke, der nicht mir gehört und doch spricht
Immer hinter mir, kein Gesicht, nur dieses Nahsein
Habt mir in mein Ohr, wie ein Wort, das ich nicht aussprechen kann
Immer hinter mir, kein Griff und doch gefangen
Wenn ich schneller geh, kommst du näher
Ich zähle Türen, aber jede trägt die gleiche Klinke
Jede öffnet denselben langen Schlauch aus Luft
Der Boden atmet unter meinen Sohlen
Hebt sich leicht, als wolle er mich verschlucken
Mein Name klingt falsch, wenn ich ihn flüstere
Klingt, als hätte jemand anders ihn schon zu oft benutzt
An der Decke schwingt ein Schatten durch das Dunkel
Langsam zielstrebig, als wüsste er, wo ich morgen schlafe
Komm her
Immer hinter mir, kein Gesicht, nur dieses Nahsein
Habt mir in mein Ohr, wie ein Wort, das ich nicht aussprechen kann
Immer hinter mir, kein Griff und doch gefangen
Wenn ich schneller geh, kommst du näher
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