album cover
Outro
926
Hip-Hop/Rap
Outro was released on November 22, 2019 by Chimperator Productions as a part of the album Geist
album cover
AlbumGeist
Release DateNovember 22, 2019
LanguageGerman
Melodicness
Acousticness
Valence
Danceability
Energy
BPM76

Lyrics

[Verse 1]
Sag, wer hätte so ein Jahr erwartet?
Fühlt sich an, als ob es grade startet
Und auch mein Vater kann es sehen
Guck, es war ein langer Weg von Gustav-Mahler-Straße
Seit dem Kappen von Alarmanlagen
Ich fühl mich wie Kobe nach seinem ersten Ring
Hoe, ihr merkt, dass ich, egal wer momentan im Thron sitzt
Mehr als bloß dicht auf den Fersen bin
Ich trag mein Polo so wie Hermelin
Ich schwör, das ist für jedes Lerchenberger-Kind
Jungs aus Mannheim, Vorstadt-**** in Kastel
Hoe, ich bin derselbe schon seit damals
Im Bandana, schwarzen Nikes und Shirts in 5XL
„Carter III" im Wagen, während ich durch dein Apartment schleich wie Splinter Cell
Egal, wo du es lagerst, Hoe, ich find dein Geld, die Siedlung singt
[Verse 2]
Das ist der Sound, wenn du nicht rechtzeitig die Bude verlässt
Und innerhalb von 'ner Minute deine Zukunft ersetzt, ich hab alles gesehen
Manche spielen, manche ziehen, manche stechen
Manche sind satt und andere wurden von der Siedlung gefressen
Aber egal, was noch geschieht, ich hab schon schlimmer kassiert
Guck uns an, wir sind immer noch hier, ich schwör, die Siedlung singt
(Sabe, Sabe, Sabe, Sabe)
Legenden sterben jung und deshalb leb ich nicht lang
Sag dem Tod, ich hab die Segel gespannt, ich hör die Siedlung singen
(Sabe, Sabe, Sabe, Sabe)
Legenden sterben jung und deshalb leb ich nicht lang
Wohin ich gehen sollte, sehen wir dann
[Verse 3]
Was kann ich hiervon erwarten? Sag, wie weit führ ich dieses Ding hier noch fort?
Nicht mal vor zehntausend Fans in München bei RIN als Support
Hab ich gezittert wie am Tag als ich vor Freunden und Geschwistern
Vor fünfhundert Leuten „Nimbus" performte, ich kann mich noch erinnern
[Verse 4]
Mein Bruder lag mir nach der Show in den Armen
Wir haben geweint, so wie Kinder in der Garderobe, ich sag dir
Ich hatte seit diesem Winter schon lang nicht so gut geschlafen
Frag, wenn ich morgen tot bin, die Straße, ob sie mich nicht vermisst
Denk an Gespräche mit meiner Mutter am Küchentisch
Vier Uhr nachts, die Art Gespräch, die du nie wieder hast
Sag, warum ich diese Stadt noch trage bis mein Rücken bricht?
Und warum hat die Stadt dieselbe Art von Liebe nicht für mich?
[Verse 5]
Ich träumte von Goldketten, Masken und Stichwaffen
Nächte, an denen ich mit toter Mimik auf Treppen saß
Als mich mit sechzehn Jahren der erste Polizist packte
Meine Rippen prellte und mir danach ins Gesicht lachte
Nächte, in denen ich wünsch, ich hätt mich nie rumgetrieben
Der Hoodie rot, die Wangen wund geprügelt
Beute in der Tasche, Slug im Volvo und Sattla in meinen Lungenflügeln
Seh zwischen Opps und Bullen null Unterschiede
[Verse 6]
Aber guck mich heute an, meine Stadt sieht mich wie Michael an
Schwarzer Mann, mach Geld wie 'n weißer Mann
Ich fühl mich so wie Tony, wie De Niro als Capone, denn mich fasst keiner an
Jeder meiner Freunde passt in eine Hand
Alles Trap, war keine Übung
Das ist für meine Jungs aus Mannheim, Mann
[Verse 7]
Die Frankfurt ****, Jungs aus Mainz, an Kids aus Papageiensiedlung
Für die Cousins aus der Heimat ohne ein Reisevisum
Guck, wo wir heut sind, auch ohne Reifeprüfung
Ich fühl mich wie New Jack City, Nino Brown, Wesley Snipes
Ella Fitzgerald, Nina Simone und Barry White
Auch wenn viel hektisch war in letzter Zeit
Weiß ich, dass egal wie hässlich weit es ist, ich immer auf der Strecke bleib
Es existiert kein Wendekreis, ich hab keine Bremsen
Hoe, ich lenk den Benz so lang bis mir der Sensenmann die Hände reicht
Ich fühl mich so wie Mike, denn wenn ich geh, geh ich legendengleich
(Ah-ah-ah-ah)
Verbrenn mein Fleisch und alles, was am Ende bleibt, ist nichts bis auf einen Geist
(Ah-ah-ah-ah)
(Ah-ah-ah)
(Ah-ah-ah-ah)
(Ah-ah-ah-ah)
(Ah-ah-ah)
[Verse 8]
Es war nie wichtig, woher der Geist kam oder was er wollte
Seitdem er das erste Mal auftauchte, war er Teil der Siedlung
Und die Siedlung war ein Teil von ihm
Er ist ein Geist - Ein Gedanke - Eine Idee
Unschuldig, egal, ob bösartig oder friedvoll
Deshalb konnten sie ihn nie fangen
Egal, wie viele Ketten sie ihm anlegten
So einen großen Geist konnten sie nicht fangen
Written by: Dominic D'Amato, Karim Joel Martin
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