album cover
Begraben
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Begraben was released on February 6, 2026 by VERSVS as a part of the album Desaster 4.0
February 6, 2026
LabelVERSVS
LanguageGerman
BPM
Melodicness
Acousticness
Valence
Danceability
Energy

Lyrics

Ich lieg im flachen Boden
Staub in der Zunge
Salzig
Schwer
Fremde Finger fahren Linien durch die Erde
Als würden sie meinen Namen suchen
Mein Atem kratzt sich durch den Hals
Leise
Langsam
Wie ein falsches Versprechen
Der Himmel
Irgendwo da oben
Nur ein Gewicht
Das immer weiter drückt
Jemand zählt leise in der Ferne
Nicht eins
Nicht zwei
Nur ein Rauschen
Meine Rippen schlagen gegen den Takt
Den keiner hören soll
Keiner hören darf
Es riecht nach altem Regen
Längst verschwunden
Nach rostigen Gedanken
Die Luft wird dicker
Dichter
Als wär sie selbst aus Staub gemacht
Ich spür
Wie meine Lippen Wörter formen
Für niemand
Für später
Für nie
Ein Name
Ein Fluch
Ein kurzes Lachen
Das gleich erstickt
Noch ehe es entstehen kann
Begraben
Halb wach
Halb weg
In Schichten aus gestern
Aus Fehlern
Aus Haut
Ich lieg hier
Aber lauf in meinem Kopf
Vor etwas
Das mich längst erreicht hat
Begraben
Nicht tief
Nur knapp
Geräusche tropfen durch den Boden in mein Ohr
Ein Atem
Der mir folgt wie ein Schatten
Ich zähle Narben
Statt zu schlafen
Meine Hände tasteten irgendwann nach oben
Fanden nur krümelige Versprechen
Bröselnde Zusagen
Feucht und kalt
Sie kleben an den Nägeln wie Schuld
Da draußen – Stimmen
Nicht klar
Nur scharf
Sie schneiden Silhouetten in mein Denken
Jedes geflüsterte Wort ein Messer
Das knapp daneben
Aber nie verschwindet
Ich höre Schritte in Erinnerungen
Fersen
Die nicht müde werden
Jemand bleibt immer knapp hinter meinem Nacken
So nah
Dass jeder Atem fremd wirkt
Ich zähle Fehler statt Stunden
Eins
Das bleibt
Zwei
Das brennt
Drei
Das lacht
Die Zeit verliert Gesichter
Nur das Jagen bleibt
Ein ständiges Noch-nicht-da
Manchmal
Kurz
Vergesse ich
Dass Erde auf mir liegt
Dann zuckt der Brustkorb gegen die Schwere
Als wolle er aufspringen
Losrennen
Mit geschlossenen Lidern
Mitten durch die Finsternis
Begraben
Halb wach
Halb weg
In Schichten aus gestern
Aus Fehlern
Aus Haut
Ich lieg hier
Aber lauf in meinem Kopf
Vor etwas
Das mich längst erreicht hat
Begraben
Nicht tief
Nur knapp
Geräusche tropfen durch den Boden in mein Ohr
Ein Atem
Der mir folgt wie ein Schatten
Ich zähle Narben
Statt zu schlafen
Vielleicht gibt es keinen Ausgang
Nur ein langsames Einsickern in mich selbst
Ein ständiges Rennen im eigenen Käfig
Ein Kreis aus Erschöpfung
Der keinen Namen trägt
Wenn irgendwann das Rauschen leiser wird
Und selbst die Stimmen müde werden
Bleibt nur das dumpfe Wissen
Dass ich mich selber hier vergraben hab (oh)
Begraben
Halb wach
Halb weg
In Schichten aus gestern
Aus Fehlern
Aus Haut
Ich lieg hier
Aber lauf in meinem Kopf
Vor etwas
Das mich längst erreicht hat
Begraben
Nicht tief
Nur knapp
Geräusche tropfen durch den Boden in mein Ohr
Ein Atem
Der mir folgt wie ein Schatten
Ich zähle Narben
Statt zu schlafen
Written by: Tommy Warzecha
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