album cover
Zu Nah
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Zu Nah was released on May 29, 2026 by Lapis as a part of the album Zu Nah - Single
May 29, 2026
LabelLapis
LanguageGerman
BPM77
Melodicness
Acousticness
Valence
Danceability
Energy

Lyrics

Strophe 1
Kannst du mir sagen, dass das alles hier noch Sinn macht?
Dass man nicht abstumpft, wenn man jeden Tag nur hinschaut?
Kannst du mir sagen, dass wir Menschen noch was fühlen,
Wenn wir Leid nur noch teilen, um es besser zu verdrängen?
Wenn ganze Städte unter Trümmern einfach schweigen,
Und wir weiter scrollen, weil’s bequemer ist zu bleiben.
Wenn Kinder lernen, wie man überlebt statt spielt,
Weil die Welt ihnen nichts mehr außer Angst hinterlässt.
Wenn das Meer steigt, doch wir bauen uns nur Mauern,
Als ob Beton uns retten kann vor all den grauen Schauern.
Wenn Reichtum glänzt, doch die Seele daran stirbt,
Und man Besitz für Liebe hält, bis man sich selbst verliert.
Ich mein, ich weiß, du kannst mich hören,
Aber kannst du mich versteh’n?
Wo ist das Morgen hin?
Ich hab es lang nicht mehr geseh’n.
Hook
Du da… alles wird zu schwer,
Wir rennen immer weiter, doch wir wissen nicht wohin mehr.
Das ist alles viel zu nah,
Viel zu nah, um wegzuseh’n.
Du da… sag mir, was bleibt besteh’n,
Wenn wir alles nur zerstören und es trotzdem nicht versteh’n?
Es ist traurig, traurig aber klar:
Diese Welt ist viel zu nah.
Strophe 2
Kannst du mir sagen, dass die Zeit hier noch gerecht ist,
Wenn ein Leben weniger zählt als irgendein fettes Geschäft ist?
Wenn man auf Grenzen schießt, statt Hände auszustrecken,
Und man Menschen „Problem“ nennt, um sie nicht zu entdecken.
Wenn wir für Likes auf Knien geh’n, doch nicht für die, die fallen,
Wenn wir „Frieden“ auf die Lippen tun, doch Waffen überall knallen.
Wenn die Wahrheit unbequem ist und man sie lieber bricht,
Weil sie zu viel Gewicht hat für ein schönes Instagram-Licht.
So viele Stimmen, doch keiner will mehr hören,
Jeder will nur recht behalten, statt sich selbst mal zu zerstören.
Vorurteile wie Mauern, Hass als Sprache im Gesicht,
Und die Hoffnung wird leiser, weil man sie so selten spricht.
Ich weiß, du kannst mich hören,
Aber kannst du mich versteh’n?
Wo ist das Gute hin?
Ich hab es lang nicht mehr geseh’n.
Hook
Du da… alles wird zu schwer,
Wir rennen immer weiter, doch wir wissen nicht wohin mehr.
Das ist alles viel zu nah,
Viel zu nah, um wegzuseh’n.
Du da… sag mir, was bleibt besteh’n,
Wenn wir alles nur zerstören und es trotzdem nicht versteh’n?
Es ist traurig, traurig aber klar:
Diese Welt ist viel zu nah.
Bridge / Spoken Part
Ich kann auch nicht so tun, als wär ich besser.
Ich bin Teil davon.
Teil von dem Lärm, Teil von dem Schweigen.
Ich weiß, es ist nicht leicht, hinzusehen.
Nicht leicht, Mensch zu bleiben.
Aber vielleicht zählt nicht, ob wir perfekt sind…
Sondern ob wir’s versuchen.
Lass es uns versuchen.
Written by: Julian Kuhn
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