album cover
Kopfkrieg
179
Hip-Hop/Rap
Kopfkrieg was released on April 10, 2026 by 12276890 Records DK2 as a part of the album Kopfkrieg - Single
album cover
Release DateApril 10, 2026
Label12276890 Records DK2
LanguageGerman
Melodicness
Acousticness
Valence
Danceability
Energy
BPM91

Music Video

Music Video

Credits

PERFORMING ARTISTS
Benjamin David Schmid
Benjamin David Schmid
Rap
COMPOSITION & LYRICS
Benjamin David Schmid
Benjamin David Schmid
Songwriter
PRODUCTION & ENGINEERING
Benjamin David Schmid
Benjamin David Schmid
Producer

Lyrics

Ich wach auf mit diesem Druck auf der Brust, wieder Nacht
Augen offen, doch die Decke ist wie angekettet, ich lach
Ohne Lächeln, nur aus Reflex, damit keiner was checkt
In meinem Kopf schreien Stimmen im Takt, doch keiner erkennt's
Jeder Tag wie ein Tunnel, kein Ende in Sicht
Alle reden von Sonne, ich seh dieses grelle Licht nicht
Zieh die Kapuze noch tiefer, als würd Stoff mich beschützen
Doch jedes Loch in der Seele zieht Winter durch alle Ritzen
Ich mach Witze am Tisch, spiel den Clown vor der Crew
Doch im Spiegel seh ich Augenränder, blau und viel zu müde dafür
Schreib"alles gut" in die Gruppe, Herz tippt anders im Takt
Jede Nachricht ein"Hilfe", maskiert als belangloser Chat
Mama fragt, warum ich selten komm, ich sag"Stress"
Wie erklärst du, dass dein eigener Kopf dich dauernd zerfetzt
Wie erklärst du, dass du liegst und dein Hirn schreit"Steh auf"
Doch dein Körper wie Beton, jede Faser im Körper baut Stau
Ich hab gelernt, still zu sein, wenn es innen zu laut ist
Setz ein Lächeln aufs Gesicht, das wie Schminke im Regen zerfließt
Freunde sagen"Meld dich, wenn was ist", doch was ist, wenn
Du nicht mal diese Worte formen kannst, weil du dich selbst nicht erkennst
Ich kenn jede Ecke in meinem Zimmer im Dunkeln
Zähl die Risse an den Wänden, weil Gedanken mich umbringen
Im Kopf"Mach was aus dir", im Herzen"Lass einfach los"
Jeder Plan, den ich schmiede, wirkt am Ende zu groß
Ich hab Träume begraben, lange bevor sie geboren sind
Hab mich klein gemacht, damit niemand sieht, wie verloren ich bin
Seh die Klasse von damals, Karriere, Familie, ihr Bild
Und ich sitz da, frag mich nur, warum mein Inneres chillt
Chillt im Sinne von leer, nicht im Sinne von frei
Ich bin satt von dem Leerlauf, Hunger auf irgendein"Dabei"
Doch jedes"komm mit" prallt ab an dieser stillen Barriere
Unsichtbare Mauern um mich, ich bau mir mein eigenes Gefängnis immer höher
Sie sagen"denk positiv", ich denk mir"Ich würd ja gern"
Aber mein Kopf ist wie'n Film, der nur düstere Szenen kennt
Flashbacks von Fehlern, jede Peinlichkeit auf Repeat
Ich spul zurück in Momente, in denen keiner blieb
Diese Nächte sind Gift, Digga, wenn alle Stadtlichter schlafen
Wenn du auf deiner Matratze liegst und dein Hirn fängt an zu rasen
Ich mal mir Szenarien aus, in denen ich einfach verschwind
Frag mich, wer würd wirklich merken, dass ich weg bin, mein Kind
Mein Kind von 'ner Zukunft, die ich im Innern begrab
Ich rede mich raus mit"später", doch später kam nie an den Start
Insta voll von den Siegern, ich scroll, fühl mich schwächer pro Like
Die Vergleichsspirale dreht sich, zieht mich tiefer ins Blei
Ich hab Nächte mit Tränen im Kissen, tagsüber trockenes Lachen
Hab"mir geht's gut" perfektioniert wie andere ihre Sprachen
Hab gelernt, wie man schweigt, wenn das Herz um Hilfe schreit
Wie man pünktlich erscheint, während man innerlich zerreißt
Frag mich, ob irgendwer checkt, wie schwer gewisse Schritte sind
So simpel wie Zähneputzen, doch dein Körper bleibt stumm und blind
Termine verpassen, weil du dich kaum aus dem Bett kriegst
Kein Bock auf Gerede, also lügst du"Hab die Bahn nicht gekriegt"
Ich hab vieles probiert, um diesen Nebel zu sprengen
Sport, Arbeit, Exzess, doch er klebt wie an den Wänden
Manchmal sitz ich am Fenster, schau runter, zähl Stockwerk
Written by: Benjamin David Schmid
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