album cover
Urwerk
2,308
Alternative
Urwerk was released on October 21, 2011 by Problembär Records as a part of the album Schwunder
album cover
Release DateOctober 21, 2011
LabelProblembär Records
LanguageGerman
Melodicness
Acousticness
Valence
Danceability
Energy
BPM68

Credits

PERFORMING ARTISTS
Der Nino aus Wien
Der Nino aus Wien
Performer
COMPOSITION & LYRICS
Nino Mandl
Nino Mandl
Composer

Lyrics

Ja, manchmal da gehst du durch so richtig alte Straßen
Und wünscht, sie wären dir neu, aber du kennst sie zu gut
Weil du manchmal da durchgehst und nicht gerade selten, natürlich nicht sehr oft
Aber oft genug, um zu wissen, dass sie dir eigentlich gefallen
Und dass du sie nochmal abgehen musst
Vielleicht eh nicht mehr heute und morgen auch nicht
Aber das Jahr ist lang genug um es in möglichst gründlicher Art durchzugehen
Aber wohin?
Aber wohin?
Und meine Momente, die ziehen sich länger und länger
Und finden sich irgendwie, irgendwann, oben und unten
Und irgendwann, irgendwie auch noch dazwischen
Ich glaub, ich verliere sie an diese langweilige Diskussion
Wenn es nicht so platt und ungesund wäre, würde ich eventuell schon in Erwägung ziehen
Einen erschreckenden Satz an die Wand zu sprühen
Damit ihn jeder, wirklich jeder von allen, liest und hasst
Aber wozu?
Aber wozu?
Und da kommen sie, kommen sie, die Neuen, die Alten
Die richtungsweisend liegengelassenen Gestalten
In einer Ereignisfolge, die in sich ein allerletztes Geheimnis verbirgt
Und auch die vermeintlich schlechten Beweise
Für das, was noch keiner gedacht und gemacht hat
Ziehen sich höher und bedeutender als jemals eine Mickrigkeit zuvor
Und geben in der Katerstimmung ihrer Unausgereiftheit ein brotloses Fest
Aber für wen?
Aber für wen?
Ich meine deine komische Attraktion, die du ständig ausstellst
Wie ein Bild, das du billig erstanden hast und bald wieder verkaufen willst
Hat dazu beigetragen, dass deine Angst größer ist als der Drang
Dinge zu tun, die andere Dinge in Neues verwandeln
Und fremde Geschichten zu eigenen machen
Bis sie sich in sich verwischen als einen Teil deiner Konzentration
Aber wofür?
Aber wofür?
Du sitzt am Boden und liegst in der Luft und prallst an den Plafond
Mit Augen aus Dunst und einem Kopf voller Auszuckungspotential
Das möglicherweise irgendwann ausbrechen kann
Auf dich und auf mich und auf alle, die dich hören
Sie werden dich fragen, was dich so verstört
Und du wirst nur sagen: „Es ist nicht schlimm
Es ist nur so, dass ich weiterkommen will”
Aber der Taxifahrer irgendwie alles soviel besser formuliert als ich
Aber ok
Aber ok
Du hast ja keine Ahnung was dich erwartet
Aber das ist gut, solang dich irgendwas erwartet
Das du nicht erwarten kannst und wenn du es erfährst
Weißt du nicht, dass es wirklich ist, sondern glaubst, es ist verkehrt
Und nur wie ein Spiel, indem du den falschen Charakter ausgesucht hast
Obwohl er eigentlich so perfekt zu dir passt wie sonst gar nichts
Und du singst und schweigst und schreist und lachst
Aber sagst dir trotzdem nur die ganze Zeit
Aha, mhm, aha, mhm, mhm, mhm, aha
Die Kette, die meinen Hals zuschnürt, nimmt mir die Luft, die ich brauche um das Meer zu erahnen
Und deine Augen spielen verrückt und starren mich an wie 1000 Schilling
Aber du kannst es nicht verfehlen, wenn du wirklich länger und länger
Und öfter und immer und mehr und dauernd und ständig und
Niemals nicht und irgendwie ohne Sinn
Aber doch völlig logisch deine ganzen Sachen
So gut du halt kannst, sichtbar machst
Ja, manchmal da gehst du durch so richtig alte Straßen
Und wünscht, sie wären dir neu, aber du kennst sie zu gut
Weil du manchmal da durchgehst und nicht gerade selten, natürlich nicht sehr oft
Aber oft genug, um zu wissen wohin sie letztendlich führen
Es sei denn, es passiert etwas Unerwartetes, dass die Straßen länger zieht als sie in Wirklichkeit sind
Aber ich find nach dem Ganzen wenigstens immer nach Haus
Written by: Nino Mandl
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