album cover
Marketing
291
Alternative
Marketing was released on September 5, 2008 by Motor Music as a part of the album Melancholie und Gesellschaft
album cover
Release DateSeptember 5, 2008
LabelMotor Music
LanguageEnglish
Melodicness
Acousticness
Valence
Danceability
Energy
BPM120

Credits

PERFORMING ARTISTS
PeterLicht
PeterLicht
Performer
COMPOSITION & LYRICS
PeterLicht
PeterLicht
Songwriter, Composer

Lyrics

Rein in die Hosen
Raus auf die Straßen
Die noch blau sind
Das Marketing hat noch nicht begonnen
Für diesen Tag
Die Vergeltungsschläge kommen ja erst gegen Mittag
Bis dahin haben wir noch etwas Zeit
Um alte Schulden heimzuzahlen
Oder Quittungen zu ordnen
Oder Ordner anzulegen
Oder Völker zu verwünschen
Oder Fahnen zu verbrennen
Okay, Vormittag
Das Marketing beginnt
Erstmal was ausziehen
Damit man Haut sieht
Ein fehlgeleitetes Gefühl entwickeln
Eine günstige Option verfolgen
Einen Untergang planen
Noch etwas Schulden machen
Bei den Zornkarten ein Depot anlegen
Ein paar Schmerzen ausbezahlen lassen
Und niemanden von der Leine lassen
Von dem man noch irgendetwas kriegen kann
Ein paar Promolügen verteilen
Einen Bildbeweis zeigen
Einen Rechtsstreit ankündigen
Die Dividende ist noch nicht gezahlt
Für diesen Tag
Weiß weiß ich doch nicht
Wie ich in diesen Plot geraten bin
Fragst du mich
Weiß weiß ich doch nicht
Wie ich in diesen Plot geraten bin
Frag ich mich
So, Mittagszeit
Die täglichen Verwünschungen beginnen
Die Wolken ziehen vorbei
Übrigens ungewöhnlich heiß heut
Wie üblich die totale Vernichtung
In Aussicht gestellt bekommen
Die täglich neue Variante vom Ende von A bis Z
Abfackeln, abreißen, abtreiben
Ausknipsen, auslöschen, ausradieren
Ausschaben, einplätten, einstampfen
Ersäufen, ersticken, kaputthauen
Verbrennen, wegmachen, zerfetzen
Zerhacken, zerkratzen, zerlegen
Zermantschen, zermatschen, zerreißen
Zerstäuben, zertreten, zerquetschen
Okay, ich hab verstanden
Ich such mir was aus
Aber kann mich nicht entscheiden
Weiß weiß ich doch nicht
Wie ich in diesen Plot geraten bin
Fragst du mich
Weiß weiß ich doch nicht
Wie ich in diesen Tag geraten bin
Frag ich mich
Es gibt keine Feinde mehr
Oder war das andersrum?
Nachmittags tiefes Licht
Lange Schatten
Der Himmel ist voll von himmelweitem Gleiten
Die Alten kehren heim
Von ihren Flügen in die Sonne
Und der Pornomann im Fernsehen
Zeigt den Kleinen seine Wolle
Mal wieder Zeit für sich nehmen
Eine Haut perforieren
Um den Lebensstandard trauern
Die tägliche Abfahrt
Der Zorn der Frauen
Die Leidung der Männer
Der Krieg für die heilige Sache
Der Abwesenheit
Und inständig hoffen
Dass die Zukunft uns erlösen möge
An der Vergangenheit lutschen
Wie an einem Leckstein
Nun als die Sachen packen
Und mit leeren Händen abhauen
Im Kinderzimmer hocken bleiben
Wo immer noch ein kalter Teller Nudeln steht
Eine falsche Identität erkämpfen
Bis zum letzten Atemzug
Den eigenen Tod dabei verschlafen
Für einen Körper aus Schmerzen alles geben
Eine Aggression loslassen
Wie eine Taube in den Himmel
Eine Blume aus Hass auf die Torte setzen
Eine Meinung bilden und äußern
Wie ein Boxer, der nicht mehr aufhören kann
Im Ameisenhaufen die tausend Lieder
Von den Einzelwesen suppen
Geisteskrank den eigenen Namen sagen
Ich, ich, ich, ich
Denke also bin ich
Will ich nicht
Ich ist geisteskrank
Und kauft mir was
Weiß weiß ich doch nicht
Wie ich in diesen Plot geraten bin
Fragst du mich
Weiß weiß ich doch nicht
Wie ich in diesen Tag geraten bin
Frag ich mich
Abendstille
Aufräumarbeiten
Nach hundert Jahren Selbstverwirklichung
Vor dem Schlafengehen noch etwas Holocaust
Und dann ab in die Wuwu-Maschine
Der Mensch ist unsichtbar
Weiß weiß ich doch nicht
Wie ich in diesen Plot geraten bin
Fragst du mich
Weiß weiß ich doch nicht
Wie ich in diesen Tag geraten bin
Frag ich mich
Es gibt keine Feinde mehr
Oder war das andersrum?
Es gibt keine Feinde mehr
Oder war das andersrum?
Es gibt keine Feinde mehr
Written by: PeterLicht
instagramSharePathic_arrow_out􀆄 copy􀐅􀋲

Loading...