album cover
Ikigai
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Ikigai was released on July 24, 2026 by Arjuna as a part of the album Ikigai - Single
July 24, 2026
LabelArjuna
LanguageGerman
BPM93
Melodicness
Acousticness
Valence
Danceability
Energy

Lyrics

Ich war im Zwiespalt mit mir selbst in einem harten Krieg/
Doch blieb ich standhaft (geschafft!)/
Und lief am Ende durch das Himmelstor als Sieger/
Ein Drache beugte sich über einen Samurai auf Knien/
In Demut neigte ich meinen Strohhut und er griff mich nie an/
Stattdessen hält er Wache, ich werde nicht attackiert/
Denn ich machte dankbar einen Cut und ihn tapfer zu meinem Wappentier/
Transformiert im Jahr des Feuerpferdes, geschah es/
Dass dieser Teufelskerl sich fand und Lieben neu erlernte/
Rituale schuf an Plätzen, an den'n die Magie fehlte/
Ohne zu hetzen, doch zielstrebig aus der Misere/
Wenn ich mich jetzt setzte und 'nen Beat wähle/
Durchfließen mich Kräfte, von den'n ich dachte, dass's sie ihn mir nie gebe/
Ich hab wenig Lyrik geschrieben, mehr Bücher gelesen/
Um in trübseligen Depris die Fantasie anzuregen/
In der Nähe brennt es, doch auf meiner Dachterasse/
Weht ein angenehm kühlender Wind und es riecht nach Regen/
Hier und da hört man Siren'n in der Ferne verschwinden/
Elstern in Nestern und Traktoren, die Ernte einbringen/
In den Track hab ich fruchtbare Energie gesteckt/
Nehm den Rucksack und schlepp die letzten leeren Flaschen Bier zur Jet/
Während ich unterwegs bin, überleg ich mir 'nen Text mit Sinngehalt/
Beginne schon mal mit dem technischen Aspekt/
Möglich, dass ich kurz stehen bleibe, an 'ner Stelle verweile/
Mit im Handy Notizen mach und dann geh ich weiter/
Ein Reisender zwischen den Welten/
Archonten, die an mir dranhing' mussten weichen vor 'ner lilanen Flamme/
Schon lange nicht mehr am Zieh'n von Amphe/
Heute sieht man mich Wandern zu sprudelndem Wasser der St. Leonhards Quelle/
Ihr spürt das Upgrade des Stils in jeder Zelle des Körpers/
Die Kenner stellen jetzt grad fest, was ich mich Wörtern mach, is' Endlevel/
Deshalb sin' meine Tracks auch mehrfach hörbar und spürbar/
Das Beste, Beste, Beste, was dieser Szene passieren kann/
Der Luxus ist, ich verdien' noch daran/
Bald lehn ich mich wieder im Neonlicht vom Gotanda am Doshi an die Wand/
Flow, wie es kein and'rer kann/
Hat lang gebraucht, bis ich anerkannte, dass ich ein Profi bin, denn ich hass Arroganz/
Das sind Fakten, die von ander'n kam/
Vielleicht hat mit der ganze Wahn da draußen auch einfach nur Angst gemacht/
Und mir fehlte die Akzeptanz durch Rap mit Substanz alleine zu sein/
Damals war Talent zentral, das is' leider vorbei/
Die Endzeit naht, das Schattenreich erstarkt/
Aber ich halte Stand, mein Heptagramm und Sahasrara strahlt in altem Glanz/
Nika, ich veränder die Spielregeln/
Gewann nicht nur den Kampf mit 'ner Löwenkopf und Schlangenschwanz Chimäre/
Im Herbst hat's mich zu Boden geworfen/
Ich kam aus Asien, wurde depressiv und bin tausend Tode gestorben/
Hab mich Gott sei Dank nicht in Drogen verloren/
Sondern begann in die kosmische hohe Ordnung meine Botschaft zu morsen/
Obwohl es raw war, blieb ich immer im Vertrau'n/
Gib mir ein Labyrinth, verbind mir die Aug'n und ich finde da raus/
Am Ende hat es sich gelohnt, dass ich rap/
Das Paradies für mich, wie nach dem Baden ins frisch bezogene Bett/
Geduldig flogen Monate vorüber/
War ich zu allein verbrachte ich die Zeit im Dreieck der Familie/
Lebte reduziert, nicht betäubt und besoffen/
Lieber hab ich mich zum Reden und Spazieren mit einer Freundin getroffen/
Ikigai, ich fand meinen Frieden im Wald/
Wenn man sich erdet, ist es kontraproduktiv im Netz aktiv zu sein/
Fühlt man fein, ist die Reizüberflutung Gift/
Außerdem wurd hier aus Hip-Hop Trash, is' eh nich' gut für mich/
So verging mir die Lust im Deutschrap mitzumischen/
Es frustet mich durch all die peinlichen Reels auf Insta zu wischen/
Ist leider nichts dabei, was mich beeindruckt und berührt/
Ich verzweifel nur, wenn ich hör, was hier scheinbar gefeiert wird/
Für mich ist's schwer zu sehen, wie's so bergab geht mit der Musik/
Die ich einst liebte, weil mir von den Künstlern keiner was gibt/
Ragebaitende Geldmaschin'n und Standardrapper/
Die endlich mal Fans akquirieren durch Bashen von Politik/
Kaum noch sieht man einen hellen Stern, Versalität und Skill sind verglüht/
Während man an den Flügeln von Engeln zerrt/
Und sie herabzieht in die Versenkung, für mich ein großer Schmerz/
Also sah ich traurig zu mei'm Laptop und zog ihn näher/
Klappte ihn auf und schnappte mir doch noch ein paar Beats/
Auf den'n ich snappte und 'ne komplette EP darüber schrieb/
Wie mies es um uns bestellt ist, ehrlicher denn je/
Ein im Battlemodus versierter Alien unter Degenerierten/
Recherchieren und das Profile-Scrollen wurde inspirierend/
Sorry, wenn ich euch alle überroll und gänzlich blamiere/
Vergesst nicht, ich bin noch ein Student of the Game/
Die alte Schule, die Wurzel und der Ursprung, nicht New Wave/
Ich pflege die Baumkrone, wenn ich hier etwas entaste/
Hip-Hop ist erst wirklich tot, wenn die Erinnerung verblasst ist/
Es wird mein persönliches Manifest/
Das bis ins Detail ausformuliert ist und noch Wert für die Nachwelt hinterlässt/
Die Wahrheit auszusprechen ist befreiend und heilend/
Weshalb es mit seitdem am Schreibtisch leichter fällt, was zu schreiben/
Leise war ich zu lang, jetzt wird Not zu Ton/
Und was ich aus Leid mach is' dope, wie das Notebook eines Snipers/
Verdreifache die Reichweichte, indem ich alte Klassiker visuell untermale/
Und die neue Welt begeister', zu viele versäumten mich/
Doch sobald sie mich hören, denken sie „Endlich mal einer, der Inhalt hat und deutlich spricht“/
Erfolge mess ich nicht an goldenen Platten/
Ich fliege unter dem Radar und trotzdem folgt mir Apache/
Die Brücke zum Glück wird gebaut von mir/
Und bei jeder meiner Songprämieren kann ich euch da draußen spür'n/
Written by: Cr7z, Kai Stein
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