album cover
Weisch no?
1
Rap
Weisch no? was released on December 18, 2020 by Textermusik as a part of the album Drum
album cover
AlbumDrum
Release DateDecember 18, 2020
LabelTextermusik
LanguageGerman
Melodicness
Acousticness
Valence
Danceability
Energy
BPM86

Music Video

Music Video

Credits

PERFORMING ARTISTS
Texter
Texter
Performer
COMPOSITION & LYRICS
Sergio Vaccani
Sergio Vaccani
Composer
Christian Stüdi
Christian Stüdi
Songwriter
PRODUCTION & ENGINEERING
Leone
Leone
Producer

Lyrics

Weisch no? Weisch no? Weisch no? Weisch no?
Und hätti chöne wähle, hätti alles gnau so gnah, gnau so gnah.
Und hätti chöne wähle, wänn ufzwachse, dänn i dene Jahr, dene Jahr.
Und hätti chöne wähle, hätti alles gnau so gnah, gnau so gnah.
Und hätti chöne wähle, wänn ufzwachse, dänn i dene Jahr, dene Jahr.
Weisch no damals: die Gschichte, wo für immer blibed.
I de Teenagerjahr, vo de Primar bis zu dä Gymizite.
Erschti Liebi, erschte Kuss, s erschte Mal.
Und vill früener scho verzellt mä hegs scho gha – als wärs normal.
Weisch no damals: die Schuelthek mit Chuehfell,
Fokuhilafrisure ufem Schuelgländ, kä Zuefäll.
Schpöter dänn die Rucksäck vo Eastpak id Schuel treit.
Skaterlook, 90er Jahr, langi Haar, duregstyled.
Converse, Fila, Travel Fox, DC, und Vans Schueh treit.
Vo dä Röhrli zu dä Baggyjeans, hauptsach gnueg breit.
Velofahre glernt ufem Parkfeld, mä entwickelt sich.
Zahnspange, Pickelgsicht, Fuessball gschpillt mit dä Kids.
Mit dä Sicht uf dä See ufgwachse, ja ich dank defür.
Doch isch min Blick oft grichtet gsi uf das Grät zwüsched Schrank und Tür.
Röhrebildschirm-Feeling mit A-Team und Knight Ryder,
Baywatch, Kung Fu, Colt Seavers, MacGyver.
Weisch no damals: din Schwarm ufem Pauseplatz,
z schüch si zum sie azschpräche, nur chli Augekontakt.
Golgt vo erschte Liebesbriefe, schpöter erschte Liebeschummer,
nächtelang wach gläge dihai und tagelang fascht nie meh Hunger.
Und wie die Junge damals am Bahnhof umeglungered sind.
Villi, wo verschwunde sind zum Friedhof hinde unde,
bim Mürli und dem Brunne, det sind Züg dänn au id Lunge.
Als Chind bisch immer nume d Summe vo dir und allem wo rundume schpillt.
Und drum - drum - isches schwierig mängisch nei zsäge,
wänn nöd une dure willsch, und d Stärchi fehlt, das nei z’entgägne.
Vill händ sich verleite la, zu Sache, wo nachher ihne Mal no Leid händ ta.
Uf dem schmale und dem steile Grad zwüsched kei und Ahnig,
zwüsched Chind si und vermeintlich Ma.
S erschte Mal Kontakt mit Droge, s erschte mal betroge worde.
S erschte Mal so voll verlore, dänn märksch, dass nüm so eifach gaht.
Gschpührsch, dass s erschte mal uf eigene Bei musch schtah.
Und hätti chöne wähle, hätti alles gnau so gnah, gnau so gnah.
Und hätti chöne wähle, wänn ufzwachse, dänn i dene Jahr, dene Jahr.
Und hätti chöne wähle, hätti alles gnau so gnah, gnau so gnah.
Und hätti chöne wähle, wänn ufzwachse, dänn i dene Jahr, dene Jahr.
Weisch no damals: diä endlose Summernächt. Endlos lang underwegs
am See, wo mit dä Kumpels sächs Stund dä glich Sound pumped häsch.
Direkt ab Tape: Primus, Nirvana. Beastie Boys, Snoop und Dre.
Und weisch no damals: die Ziite vo dä Schüelerbands.
I versiffte Chäller am Üebe, dänn die Gigs uf chline Bühne,
i bsetzte Hüser und dä Schüelerevents. Nimmermüed und ernscht dehinder,
vom Pianoschpiller zum Drummer zum MC und singe.
S isch so berüehrend, s erschte eigene Tape ide Finger zha und das Ding dänn abschpille zla.
Ja, ich weiss dank mim Brüederherz isch villes immer ringer gange.
Er hät mi pusht und isch dehinder gschtande.
En grosse Ifluss gha scho sit dä Chinderjahre.
Weisch no damals, wos no gar kei Handys gäh hät.
Wo jede jedi wichtigi Nummere immer uswändig glernt hät.
Wo sich nöd alles ums Grät, aber zum wähle d Schibe dreht hät.
Und zersch dä Dad am Draht häsch ka statt dini Gfährte.
Weisch no damals, wo nur die Krasse es Tattoo händ gha.
Ha Tischfussball gschpillt im Jugendcafi und dä Jugobars.
Zwüsched Hacky-Sack, minere Band und dä Huusufgabe.
Und vor luuter Hoobies fascht provisorisch ide Schuel am Start.
Weisch no damals, ich weisses so, als wäris geschter gsi.
Dä immer glichi Prüefigsstress uf Ändi vom Semeschter hi.
Es wird immer wieder Lüüt gäh, die chömed und die teschted di.
Doch dä Spick uf dä Hand langet nüm für all das Reschtlichi.
Doch chönti nomal zrugg, würdis wieder welle glich ha.
80er-Jahr, 90er-Jahr, fascht nüt isch so rich a Iflüss für d Musig und für d Mode gsi.
Ja, er isch immer wieder cho, dä Stil.
Und hätti chöne wähle, hätti alles gnau so gnah, gnau so gnah.
Und hätti chöne wähle, wänn ufzwachse, dänn i dene Jahr, dene Jahr.
Und hätti chöne wähle, hätti alles gnau so gnah, gnau so gnah.
Und hätti chöne wähle, wänn ufzwachse, dänn i dene Jahr, dene Jahr.
Written by: Christian Stüdi, Sergio Vaccani
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